Auswahlmenü


Viele Veränderungen

Der dritte Sohn von Margarete & Willi Finster, Horst Finster, wurde am 21. Februar 1926 geboren.

Das Goldschmiedehandwerk erlernte er von 1942 bis 1943 bei der Fa. Carl Frötschner in Dresden und nach Ausrufung des „totalen Krieges“ sowie Zwangsverpflichtung der Firma zum Rüstungsdienst bis Juli 1944 im väterlichen Geschäft.
Mit dem Gesellenprüfungsabschluss musste er seine Ausbildung unterbrechen.

Nach 4½ jähriger Gefangenschaft in Russland und Rückkehr im Oktober 1949 bestand er im Mai 1952 in Dresden die Meisterprüfung und übernahm am 1. August 1955 nach dem plötzlichen Tode seines Vaters Willi Finster die Firma.

In der nun folgenden Zeit des Sozialismus lag der Schwerpunkt des Goldschmiedehandwerks in kleineren Dienstleistungen für die Bevölkerung.
Darunter zählten Umarbeitungen von altem Schmuck, Reparaturen verschiedenster Art und individuelle Anfertigungen gegen Altmetallabgabe.

Die damaligen Berufsgruppen der Goldschmiede- und Uhrmachergewerke waren in einer Einkaufs- und Liefergenossenschaft vereinigt, in deren Vorstand Horst Finster bis 1992 mitarbeitete.




Stichwortsuche